Seit 1993 Professor für Visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee

Grundlagen des räumlichen Entwerfens
Auch die Lösung dreidimensionaler Gestaltungsprobleme gehört zu den Aufgaben von Kommunikationsdesignern: die Gestaltung räumlicher Szenarien und Ausstellungen ebenso wie die von Orientierungssystemen im öffentlichen Raum. Im Rahmen fiktiver und konkreter Aufgaben erlernen die Studierenden, die Möglichkeiten eines Raumes zu erkennen und Lösungen für die Anordnung von Bildern, Texten und Objekten zu finden. Der Bau maßstäblicher Modelle hilft ihnen dabei, auf unkomplizierte Weise verschiedene Raumkonzepte zu erproben.

Lehre im Projektstudium
Meine Lehre hat sich parallel zu meiner eigenen Praxis entwickelt. Sie reicht von der Gestaltung räumlicher Szenarien und Ausstellungen bis hin zur Fotografie und zum bewegten Bild. Viele meiner eigenen und viele der von mir betreuten Projekte innerhalb und außerhalb der Hochschule beziehen sich auf unseren städtischen Lebensraum. Immer wieder geht es dabei um die Frage, wie wir als Gestalter und Künstler Aufmerksamkeit auf gesellschaftliche Themen, insbesondere auf Probleme der Stadtentwicklung lenken können.
Die Entwicklung einer eigenständigen gestalterischen oder künstlerischen Position setzt nicht nur die kritische Reflexion des eigenen Tuns, sondern auch die Fähigkeit zum Perspektivwechsel voraus: In interdisziplinären Projekten lernen die Studierenden andere Herangehensweisen kennen, und im Rahmen internationaler Kooperationen (z. B. Das Gesetz des Marktes. Berlin–Bangalore) andere kulturelle Positionen.

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